Wüstenterrarium


Für viele Liebhaber der vielfältigen Reptilien ist es ein Traum, sich ein eigenes Terrarium mit einer Echse oder einer Schlange anzuschaffen. Gerade Anfängern auf dem Gebiet der Reptilienhaltung empfehlen die verantwortungsvollen Zoofachhandlungen zunächst ein Wüstenterrarium, das als besonders pflegeleicht und leicht einzurichten gilt. Wer sich hier ein wenig Mühe gibt, kann einem Reptil wie zum Beispiel einem Bartagamen ein fachgerechtes Zuhause bieten. Bartagamen eignen sich sowieso gut für Einsteiger in die Reptiltierhaltung, da sie leicht zu pflegen sind und besonders leicht handzahm werden. Zudem beobachten sie die Umgebung und das Terrarium sehr genau, was sie zu einem interessanten Haustier machen.

Die Größe des Wüstenterrariums richtet sich letztendlich nach dem Tier, das dort zukünftig leben wird. Eine riesige Boa braucht mehr Platz als eine kleine Zwergbartagame. Allerdings sollte sich die Größe immer nach dem ausgewachsenen Exemplar und nicht nach dem Jungtier richten, sonst wird das Wüstenterrarium schnell zu eng und das Reptil langweilt sich. Es gibt natürlich im Zoofachhandel viele vorgefertigte Wüstenterrarien, die nur noch eingerichtet werden müssen. Man kann sich jedoch auch sein zukünftiges Wüstenterrarium mit ein wenig Geschick selber bauen. Diese können genau an die Gegebenheiten angepasst werden und fallen meist größer aus als die gekauften Terrarien, was für das Tier immer besser ist.

Der Eigenbau eines Wüstenterrarium hat auch den Vorteil, dass man eine sehr interessante Landschaft nachbauen kann. Dafür genügt meist Styropor, etwas Deko und ein wenig Fantasie, um hier einen optischen Hingucker zu schaffen. Natürlich braucht ein Wüstenterrarium vor allem eines, eine vernünftige Heizung, die tagsüber eine Temperatur von 26- 30°konstant hält und nachts die Temperatur erheblich absenkt. Immerhin wird es auch in der Wüste nachts recht kühl und dieser für die Tiere artgerechte Rhythmus sollte unbedingt beibehalten werden. Dazu gehört auch die passende Beleuchtung des Wüstenterrariums. Es gibt Leuchten, die das Tageslicht imitieren und welche für das Mondlicht.

Um das Wüstenterrarium für das Reptil so angenehm wie möglich zu gestalten, sollte eine Ecke des Terrariums als Aufwärmplatz dienen. Immerhin sind Reptilien kaltblütig und brauchen Hitze aus der Umgebung, um wirklich in Gange zu kommen. Hierfür gibt es verschiedene Heizungssysteme, die sich hervorragend für die Bedürfnisse von Reptilien eignen. Neben den verbreiteten Heizkissen gibt es neuerdings eine Substratheizung, die aus einer Folie besteht, die das Subtrat für das Reptil angenehm erwärmt. Sehr beliebt sind selbstverständlich auch die Wärmesteine, die irgendwo im Terrarium ausgelegt werden und sich als spezieller Aufwärmort eignen. Ein besonderer Luxus für Wüstenbewohner ist eine Möglichkeit, sich bei Überhitzung abzukühlen.


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