Terrarium Rückwand


beim Bau eines Terrariums liegt die größte Gestaltungsmöglichkeit im Rückwandbau. Hierbei entscheidet sich das Design und praktisch die ganze Umgebung für die Echse oder Schlange, die das Terrarium beziehen wird. Am besten ist, man orientiert sich an den natürlichen Lebensräumen der zukünftigen Bewohner. Zum Beispiel braucht eine Wasserschildkröte eher ein feuchtes Biotop und eine entsprechende Gestaltung. Eine Wüstenlandschaft wäre für eine Wasserschildkröte kein wirklich passabler Lebensraum. Wenn der zukünftige Terrarienbewohner ein Kletterkünstler ist wie zum Beispiel ein Leopardengecko, dann wäre ein als Kletterpark geplanter Rückwandbau für den Gecko ein toller Spielplatz, an dem auch seine Besitzer ihre Freude hätten.

Wenn man sich einmal für einen Gestaltungsstil entschieden hat, vermisst man am besten die Rückwand des Terrariums für die Styroporplatten, die dort einmal befestigt werden. Wer übrigens keine bösen Überraschungen erleben will, sollte eine ausrangierte Styroporplatte oder festen Karton auf den Terrariumboden legen Fällt dann ein Werkzeug wie eine Zange herunter, braucht man keine neue Glasplatte für den Terrariumboden zu kaufen. Sobald man die Styroporplatten mit dem Glas verbunden hat, kann man beginnen, die groben Konturen der Landschaft mit einem Teppichmesser und ähnlichen Werkzeugen herausarbeiten. So entstehen zum Beispiel interessante und originelle Felsformationen, die das Auge des Betrachters fesseln und dem Tier Kletterspaß oder Versteckmöglichkeiten bieten.

Wer ein sehr steiniges Gelände bevorzugt, sollte sich etwas Zeit nehmen, denn die Steine fertigt man aus einzeln aufgeklebten Styroporstücken. Zum Befestigen eignen sich entweder Silikon- oder Styroporkleber, aber auch Zahnstocher sind eine hervorragende Wahl bei der Landschaftsgestaltung. Mit einem Terpentinersatz kann man nach Lust und Laune Linien oder kleinere Unebenheiten in das Styropor ätzen. Dabei den Verdünner eher sparsam einsetzen. Außerdem sollte das Terrarium mehrere Tage gut durchlüften können, wenn man Kleber und Terpentinersatz verwendet hat. Sobald alles gut gelüftet ist, wird der Hintergrund mit Fliesenkleber versiegelt und zwar am Besten mit mehreren Schichten, wobei die letzte Schicht ruhig großzügig aufgetragen werden sollte.

Danach sollte der Rückwandbau im gewünschten Stil bemalt werden. Mit einer Airbrush-Pistole geht das natürlich sehr einfach. Aber auch mit Pinsel und normalen Farben lassen wahre Wunderwerke zaubern. Wichtig ist dabei, dass man darauf achtet. immer zuerst die dunkelste Farbe einzusetzen und zum nächsten, helleren Ton überzugehen. Wer dunkle und helle Kontraste gegenüber stellt, wird ein spektakuläres Ergebnis erzielen. Wer sich mit dem Bemalen sehr gut auskennt, kann mit Highlights auf verschiedenen Objekten ein besonders lebendig wirkenden Hintergrund erzielen. Ebenso werden die letzten Feinheiten am Hintergrund mit einem dünnen, guten Haarpinsel geschaffen und die schönen Ecken hervorgehoben.


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